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Bekanntmachung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB

Öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfs ​ „Hofäcker IV“​

Der Gemeinderat der Gemeinde Notzingen hat in seiner Sitzung am 23.10.2017 dem Entwurf zugestimmt und beschlossen den Entwurf des Bebauungsplans „Hofäcker IV“ gemäß § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich auszulegen und die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB durchzuführen.
Der Geltungsbereich des Bebauungsplans wird wie folgt abgegrenzt:
 
- Im Norden durch die südlichen Grenzen des Flurstücke 2217 und 2255,
- im Osten durch die bebauten Grundstücke entlang der westlichen Fasenwegs,
- im Süden durch die bebauten Grundstücke entlang des nördlichen Hofackerwegs sowie durch den              Hofackerweg selbst im westlichen Abschnitt und
- im Westen durch östliche Grenze der Wegparzelle 1862 auf eine Länge von ca. 47m sowie des Flurstücks 1864 bis zum nördlichen Flurstück Nr. 1807. Der Geltungsbereich verläuft nach Norden bis zur nordöstlichen Ecke des Flurstücks Nr. 1870 und von hier etwa auf halber Länge der anschließenden Flurstücke.
 
und ergibt sich aus der abgedruckten Planskizze.
 
Folgende Flurstücke der Gemarkung Notzingen sind Teil des Geltungsbereichs des Bebauungsplans: 
1768/2, 1796, 1797, 1798, 1799, 1800, 1801, 1802, 1803, 1804, 1805, 1806, 1806/1, 1806/2, 1807/1, 1810, 1811, 1863 (teilweise), 1864 (teilweise), 1865, 1866, 1867, 1868, 1869, 1870/1, 1871, 1872, 1873/1, 1874/1, 1875/1, 1876/1, 2216 (teilweise), 2218/1, 2257, 2259, 2490/1, 2490/2, 2523, 2534, 2534/1.     
 
Der Bebauungsplanentwurf vom 23.10.2017 und der Entwurf der örtlichen Bauvorschriften vom 10.10.2017, jeweils mit Begründung vom 10.10.2017 einschließlich des Umweltberichts vom 22.08.2017, dem Grünordnungsplan vom 10.10.2017 mit Anlage und der speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung vom 15.11.2017 mit Anlagen sowie die nach Einschätzung der Gemeinde wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen liegen gem. § 3 Abs. 2 BauGB in der Zeit vom 

Montag, 27.November 2017 bis einschließlich Freitag, 05.Januar 2018 

im Rathaus der Gemeinde Notzingen, Bachstr. 50, 73274 Notzingen, 1.OG, Zimmer Nr. 11, während der üblichen Sprechzeiten des Rathauses, zu jedermanns Einsicht, öffentlich aus und sind auf der Homepage der Gemeinde Notzingen www.notzingen.de einzusehen.
 
Es liegen Informationen zu folgenden umweltrelevanten Aspekten aus:

- Umweltbericht vom 22.08.201 von der Planungsgruppe Ökologie und Information
mit Untersuchungen zu den Schutzgütern Pflanzen und Tiere, Pflanzen und Tiere, Boden, Wasser, Klima und Luft, Landschaftsbild und Erholung, Mensch / Wohnen, Kultur- und sonstige Sachgüter, Wechselwirkungen der Schutzgüter; Alternativenprüfung, Beschreibung der Umweltauswirkung bei Durchführung der Planung; Auswirkungen auf die Schutzgüter; Maßnahmenkonzept, Vermeidungs-/Verminderungsmaßnahmen.

- Geotechnischer Bericht vom 01.07.2015 von Henke und Partner mit Anlagen 1-6
mit Untersuchungen zum Baugrund, mit Darstellung der Boden- und Wasserverhältnisse mit Aussagen zur Beschaffenheit von Aushubmaterial und Versickerung von Oberflächenwasser

- Grünordnungsplan vom 10.10.2017 von SchreiberPlan mit Anlagen
mit Aussagen zu Maßnahmen zur Eingriffsvermeidung und –minimierung und zum Ausgleich, Eingriffs-/Ausgleichsbilanz; Maßnahmen der Grünordnung und zum Artenschutz
 
Folgende umweltbezogene Stellungnahmen aus der frühzeitigen Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung liegen aus:

- Landratsamt Esslingen vom 20.01.2017 + 30.01.2017 
zur Inanspruchnahme von landwirtschaftlichen Flächen, Entwässerung, Grundwasserschutz, Bodenschutz, Naturschutz


Innerhalb der Auslegungsfrist können Stellungnahmen schriftlich oder mündlich zur Niederschrift bei der Gemeinde vorgebracht werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können gemäß § 3 Abs. 2 BauGB und § 4 Abs. 6 BauGB bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben.

Es wird ebenfalls darauf hingewiesen, dass ein Antrag nach § 47 Verwaltungs-gerichtsordnung (VwGO) unzulässig ist, wenn mit ihm nur Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.


Notzingen, den 21.11.2017
 
Sven Haumacher
Bürgermeister

(Erstellt am 21. November 2017)
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